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Die Regeln guter wissenschaftlicher Praxis im Forschungsalltag für Hochschullehrende mit Leitungsverantwortung (Feb 26)




Genauere Infos zur Zielgruppe

Hochschullehrende mit Leitungsverantwortung (Dekanat, Institutsleitung...)

Titel
Die Regeln guter wissenschaftlicher Praxis im Forschungsalltag für Hochschullehrende mit Leitungsverantwortung
Übersicht

Der Workshop richtet sich an Hochschullehrende, die neben ihrer Tätigkeit als forschende Wissenschaftler:innen auch eine Leitungsfunktion innerhalb der Institution innehaben (z. B. Dekan:in, Abteilungs- / Institutsdirektor:in; ggf. Mitwirkung in einer Kommission zur Untersuchung wiss. Fehlverhaltens). Auf der Grundlage des 2019 in Kraft getretenen Verhaltenskodex der Deutschen Forschungsgemeinschaft "Zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis" und unter Bezugnahme auf die gleichnamige DFG-Denkschrift aus dem Jahr 2013 erhalten die Teilnehmer:innen zunächst einen Überblick über die wesentliche Inhalte dieser Regelungen und die Neuerungen, die sich daraus für die Satzung der TU Dresden ergeben haben. Es werden die Grauzonen zwischen fragwürdiger Praxis und dem in der geltenden Satzung definierten Formen wissenschaftlichen Fehlverhaltens aufgezeigt und Möglichkeiten zu deren Vermeidung und Prävention diskutiert. 
Aus der Leitungsaufgabe ergeben sich neben der grundsätzlichen, für alle Forschenden geltenden Verantwortung, die grundlegenden Werte und Normen wissenschaftlichen Arbeitens zu verwirklichen und für sie einzustehen (s. Leitlinie 2), weitergehende konkrete Verpflichtungen. Dazu gehört die Sicherstellung der flächendeckenden Verbreitung der Regelwerke ebenso wie die Schaffung von praktischen Rahmenbedingungen für deren Einhaltung. Des Weiteren sind Leitungspersonen zum Handeln verpflichtet, wenn sie Kenntnis von Regelverstößen oder von wissenschaftlichem Fahlverhalten erlangen. Anhand konkreter Beispiele aus den Bereichen Sicherung und Nutzung von Forschungsdaten und Betreuung von Promovierenden werden Handlungsoptionen für solche Fälle aufgezeigt und mit den Teilnehmenden die Praktikabilität diskutiert. Dabei werden auch die erforderlichen Kompetenzen für den Umgang mit möglichen Konfliktsituationen im Forschungsalltag angesprochen. Fragen und Unklarheiten aus den jeweiligen Tätigkeitsfeldern können diskutiert werden.

Schwerpunkte

Der Workshop wird in deutscher Sprache angeboten. Inhalt und Umfang orientieren sich im Wesentlichen an den Empfehlungen des "Curriculums für Kurse zur guten wissenschaftlichen Praxis" vom November 2019, das im Auftrag und in Zusammenarbeit mit dem Ombudsmann für die Wissenschaft erstellt wurde:

  • Übersicht über die Regelwerke (DFG-Denkschrift und -Kodex; Satzung der TUDD, sowie ergänzende Leitlinien der TUDD zum Umgang mit Forschungsdaten)
  • Darstellung des Ombudssystems und der Ombudsarbeit an der TUDD (ggf. gemeinsam mit der Ombudsperson der TUDD)
  • Definitionen von fragwürdiger Praxis und wiss. Fehlverhalten sowie der existierenden Graubereiche
  • Fallbeispiel zum Thema Datennutzung
  • Konflikte im Betreuungsverhältnis – Rechte und Pflichten; Klärung von Erwartungen; Vermeidung von Machtmissbrauch
  • Fallbeispiel zum Thema Autorenschaft
  • Untersuchung von Verdachtsfällen wissenschaftlichen Fehlverhaltens; mögliche Sanktionierungen
Methoden
  • Kurzvorträge als Input
  • Zusammenfassung der Information
  • Falldiskussionen
  • Kleingruppenarbeit
  • Plenumsdiskussion
  • ggf. Expertengespräch (Ombudsperson)
Trainer:in
Helga Nolte
Kosten
25 € für Profs
Termin(e)
Montag, 14.09.2026 09:00 - 13:00 Uhr
Anmeldeschluss
Montag, 31.08.2026
Format und Umfang
Workshop
4 Arbeitseinheiten
Ort
FOE 102
Ansprechpartnerin
Lydia Barth
Zertifikat
Erfolgreich führen

Änderungen, die über das Einfügen oder Ändern von Textbausteinen hinausgehen, nur im Quelltext.

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Zentrum für Weiterbildung

Die Regeln guter wissenschaftlicher Praxis im Forschungsalltag für Hochschullehrende mit Leitungsverantwortung

Der Workshop richtet sich an Hochschullehrende, die neben ihrer Tätigkeit als forschende Wissenschaftler:innen auch eine Leitungsfunktion innerhalb der Institution innehaben (z. B. Dekan:in, Abteilungs- / Institutsdirektor:in; ggf. Mitwirkung in einer Kommission zur Untersuchung wiss. Fehlverhaltens). Auf der Grundlage des 2019 in Kraft getretenen Verhaltenskodex der Deutschen Forschungsgemeinschaft "Zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis" und unter Bezugnahme auf die gleichnamige DFG-Denkschrift aus dem Jahr 2013 erhalten die Teilnehmer:innen zunächst einen Überblick über die wesentliche Inhalte dieser Regelungen und die Neuerungen, die sich daraus für die Satzung der TU Dresden ergeben haben. Es werden die Grauzonen zwischen fragwürdiger Praxis und dem in der geltenden Satzung definierten Formen wissenschaftlichen Fehlverhaltens aufgezeigt und Möglichkeiten zu deren Vermeidung und Prävention diskutiert. 
Aus der Leitungsaufgabe ergeben sich neben der grundsätzlichen, für alle Forschenden geltenden Verantwortung, die grundlegenden Werte und Normen wissenschaftlichen Arbeitens zu verwirklichen und für sie einzustehen (s. Leitlinie 2), weitergehende konkrete Verpflichtungen. Dazu gehört die Sicherstellung der flächendeckenden Verbreitung der Regelwerke ebenso wie die Schaffung von praktischen Rahmenbedingungen für deren Einhaltung. Des Weiteren sind Leitungspersonen zum Handeln verpflichtet, wenn sie Kenntnis von Regelverstößen oder von wissenschaftlichem Fahlverhalten erlangen. Anhand konkreter Beispiele aus den Bereichen Sicherung und Nutzung von Forschungsdaten und Betreuung von Promovierenden werden Handlungsoptionen für solche Fälle aufgezeigt und mit den Teilnehmenden die Praktikabilität diskutiert. Dabei werden auch die erforderlichen Kompetenzen für den Umgang mit möglichen Konfliktsituationen im Forschungsalltag angesprochen. Fragen und Unklarheiten aus den jeweiligen Tätigkeitsfeldern können diskutiert werden.

Der Workshop wird in deutscher Sprache angeboten. Inhalt und Umfang orientieren sich im Wesentlichen an den Empfehlungen des "Curriculums für Kurse zur guten wissenschaftlichen Praxis" vom November 2019, das im Auftrag und in Zusammenarbeit mit dem Ombudsmann für die Wissenschaft erstellt wurde:

  • Übersicht über die Regelwerke (DFG-Denkschrift und -Kodex; Satzung der TUDD, sowie ergänzende Leitlinien der TUDD zum Umgang mit Forschungsdaten)
  • Darstellung des Ombudssystems und der Ombudsarbeit an der TUDD (ggf. gemeinsam mit der Ombudsperson der TUDD)
  • Definitionen von fragwürdiger Praxis und wiss. Fehlverhalten sowie der existierenden Graubereiche
  • Fallbeispiel zum Thema Datennutzung
  • Konflikte im Betreuungsverhältnis – Rechte und Pflichten; Klärung von Erwartungen; Vermeidung von Machtmissbrauch
  • Fallbeispiel zum Thema Autorenschaft
  • Untersuchung von Verdachtsfällen wissenschaftlichen Fehlverhaltens; mögliche Sanktionierungen
  • Kurzvorträge als Input
  • Zusammenfassung der Information
  • Falldiskussionen
  • Kleingruppenarbeit
  • Plenumsdiskussion
  • ggf. Expertengespräch (Ombudsperson)
Hochschullehrende mit Leitungsverantwortung (Dekanat, Institutsleitung...)
Helga Nolte lehnt an einer weißen Wand und schaut in die Kamera, nur Kopf und Schultern sind zu sehen. Sie trägt rotes Haar und Kette.

Helga Nolte

Helga Nolte ist Mediatorin und Coach (systemisch) und arbeitet freiberuflich als Dozentin und Beraterin zum Thema gute wissenschaftliche Praxis (GWP). Darüber hinaus leitet sie seit 2013 die Ombudstelle der Universität Hamburg.

Davor war sie von 2005 bis 2012 Mitarbeiterin des überregionalen Gremiums „Ombudsman für die Wissenschaft“ und hat dessen Geschäftsstelle geleitet. Im Rahmen dieser Tätigkeit war sie an der Entwicklung des Curriculums für Lehrveranstaltungen zu guter wissenschaftlicher Praxis (PD Dr. Dr. Gerlinde Sponholz) beteiligt.

Seit Ende 2010 führt Frau Nolte regelmäßig Seminare und Vorträge in englischer und deutscher Sprache zum Thema GWP durch. Sie ist Mitglied des Teams Scientific Integrity und im „European Network of Research Integrity Offices (ENRIO).

  1. Melden Sie sich im OPAL-Kurs über den Baustein "Anmeldung 1/2" an.
  2. Vervollständigen Sie Ihre Anmeldung, indem Sie Ihre Anmeldedaten unter "Anmeldung 2/2" eintragen.

Im Anschluss erhalten Sie die Informationen zur Abrechnung.

25 €

  • für Professor:innen der TU Dresden und bei Angabe einer belastbaren
  • für Professor:innen der Medizinischen Fakultät der TU. Die Abrechnung erfolgt über die Rechnungsadresse der Medizinischen Fakultät: Medizinische Fakultät der TU Dresden, Zentraler Rechnungseingang, Fetscherstraße 74, 01307 Dresden.

 

 

Termin

Montag, 14.09.2026     09:00 - 13:00 Uhr

Anmeldeschluss: Montag, 31.08.2026

Format/Umfang

Workshop

mit 4 Arbeitseinheiten (1 AE = 45min)

Ort

Fritz-Foerster-Bau, Mommsenstr. 6, 01069 Dresden (Zugang am besten über Mommsenstraße)

FOE 102
Bild der Rückseite des Fritz Foerster Baus, eines großen Klinkerbaus mit mehreren Flügeln. Im Vordergrund sind eine Wiese und Steinstufen zu sehen. Das Gebäude ist schräg von unten fotografiert, darüber ist ein blauer Himmer zu sehen.

Porträtfoto von Lydia Barth. Sie trägt ein dunkles Oberteil, mittellange braune Haare und lächelt in die Kamera.
Lydia Barth

Tel.: +49 351 463-37853

E-Mail:

Nach der Teilnahme am Angebot stellen wir Ihnen im OPAL-Kurs eine Teilnahmebescheinigung zum Download bereit. Um eine Bescheinigung zu erhalten, müssen Sie mindestens 80% der Zeit anwesend gewesen sein.

Der Workshop kann für das Leadership-Zertifikat "Erfolgreich führen an der TU Dresden" anerkannt werden.

Der Workshop kann für das Diversity-Zertifikat "Vielfalt im Fokus" anerkannt werden.

Kontakt:

Zentrum für Weiterbildung

Telefon: +49 351 463-37811

zfw@tu-dresden.de

Sitz:

Fritz-Foerster-Bau

Mommsenstr. 6

Zimmer 143

Post:

TU Dresden

Zentrum für Weiterbildung

01062 Dresden