Der Workshop richtet sich an Hochschullehrende, die neben ihrer Tätigkeit als forschende Wissenschaftler:innen auch eine Leitungsfunktion innerhalb der Institution innehaben (z. B. Dekan:in, Abteilungs- / Institutsdirektor:in; ggf. Mitwirkung in einer Kommission zur Untersuchung wiss. Fehlverhaltens). Auf der Grundlage des 2019 in Kraft getretenen Verhaltenskodex der Deutschen Forschungsgemeinschaft "Zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis" und unter Bezugnahme auf die gleichnamige DFG-Denkschrift aus dem Jahr 2013 erhalten die Teilnehmer:innen zunächst einen Überblick über die wesentliche Inhalte dieser Regelungen und die Neuerungen, die sich daraus für die Satzung der TU Dresden ergeben haben. Es werden die Grauzonen zwischen fragwürdiger Praxis und dem in der geltenden Satzung definierten Formen wissenschaftlichen Fehlverhaltens aufgezeigt und Möglichkeiten zu deren Vermeidung und Prävention diskutiert.
Aus der Leitungsaufgabe ergeben sich neben der grundsätzlichen, für alle Forschenden geltenden Verantwortung, die grundlegenden Werte und Normen wissenschaftlichen Arbeitens zu verwirklichen und für sie einzustehen (s. Leitlinie 2), weitergehende konkrete Verpflichtungen. Dazu gehört die Sicherstellung der flächendeckenden Verbreitung der Regelwerke ebenso wie die Schaffung von praktischen Rahmenbedingungen für deren Einhaltung. Des Weiteren sind Leitungspersonen zum Handeln verpflichtet, wenn sie Kenntnis von Regelverstößen oder von wissenschaftlichem Fahlverhalten erlangen. Anhand konkreter Beispiele aus den Bereichen Sicherung und Nutzung von Forschungsdaten und Betreuung von Promovierenden werden Handlungsoptionen für solche Fälle aufgezeigt und mit den Teilnehmenden die Praktikabilität diskutiert. Dabei werden auch die erforderlichen Kompetenzen für den Umgang mit möglichen Konfliktsituationen im Forschungsalltag angesprochen. Fragen und Unklarheiten aus den jeweiligen Tätigkeitsfeldern können diskutiert werden.
Der Workshop wird in deutscher Sprache angeboten. Inhalt und Umfang orientieren sich im Wesentlichen an den Empfehlungen des "Curriculums für Kurse zur guten wissenschaftlichen Praxis" vom November 2019, das im Auftrag und in Zusammenarbeit mit dem Ombudsmann für die Wissenschaft erstellt wurde:
Änderungen, die über das Einfügen oder Ändern von Textbausteinen hinausgehen, nur im Quelltext.
Der Workshop richtet sich an Hochschullehrende, die neben ihrer Tätigkeit als forschende Wissenschaftler:innen auch eine Leitungsfunktion innerhalb der Institution innehaben (z. B. Dekan:in, Abteilungs- / Institutsdirektor:in; ggf. Mitwirkung in einer Kommission zur Untersuchung wiss. Fehlverhaltens). Auf der Grundlage des 2019 in Kraft getretenen Verhaltenskodex der Deutschen Forschungsgemeinschaft "Zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis" und unter Bezugnahme auf die gleichnamige DFG-Denkschrift aus dem Jahr 2013 erhalten die Teilnehmer:innen zunächst einen Überblick über die wesentliche Inhalte dieser Regelungen und die Neuerungen, die sich daraus für die Satzung der TU Dresden ergeben haben. Es werden die Grauzonen zwischen fragwürdiger Praxis und dem in der geltenden Satzung definierten Formen wissenschaftlichen Fehlverhaltens aufgezeigt und Möglichkeiten zu deren Vermeidung und Prävention diskutiert.
Aus der Leitungsaufgabe ergeben sich neben der grundsätzlichen, für alle Forschenden geltenden Verantwortung, die grundlegenden Werte und Normen wissenschaftlichen Arbeitens zu verwirklichen und für sie einzustehen (s. Leitlinie 2), weitergehende konkrete Verpflichtungen. Dazu gehört die Sicherstellung der flächendeckenden Verbreitung der Regelwerke ebenso wie die Schaffung von praktischen Rahmenbedingungen für deren Einhaltung. Des Weiteren sind Leitungspersonen zum Handeln verpflichtet, wenn sie Kenntnis von Regelverstößen oder von wissenschaftlichem Fahlverhalten erlangen. Anhand konkreter Beispiele aus den Bereichen Sicherung und Nutzung von Forschungsdaten und Betreuung von Promovierenden werden Handlungsoptionen für solche Fälle aufgezeigt und mit den Teilnehmenden die Praktikabilität diskutiert. Dabei werden auch die erforderlichen Kompetenzen für den Umgang mit möglichen Konfliktsituationen im Forschungsalltag angesprochen. Fragen und Unklarheiten aus den jeweiligen Tätigkeitsfeldern können diskutiert werden.
Der Workshop wird in deutscher Sprache angeboten. Inhalt und Umfang orientieren sich im Wesentlichen an den Empfehlungen des "Curriculums für Kurse zur guten wissenschaftlichen Praxis" vom November 2019, das im Auftrag und in Zusammenarbeit mit dem Ombudsmann für die Wissenschaft erstellt wurde:
Helga Nolte ist Mediatorin und Coach (systemisch) und arbeitet freiberuflich als Dozentin und Beraterin zum Thema gute wissenschaftliche Praxis (GWP). Darüber hinaus leitet sie seit 2013 die Ombudstelle der Universität Hamburg.
Davor war sie von 2005 bis 2012 Mitarbeiterin des überregionalen Gremiums „Ombudsman für die Wissenschaft“ und hat dessen Geschäftsstelle geleitet. Im Rahmen dieser Tätigkeit war sie an der Entwicklung des Curriculums für Lehrveranstaltungen zu guter wissenschaftlicher Praxis (PD Dr. Dr. Gerlinde Sponholz) beteiligt.
Seit Ende 2010 führt Frau Nolte regelmäßig Seminare und Vorträge in englischer und deutscher Sprache zum Thema GWP durch. Sie ist Mitglied des Teams Scientific Integrity und im „European Network of Research Integrity Offices (ENRIO).
Im Anschluss erhalten Sie die Informationen zur Abrechnung.
25 €
Montag, 14.09.2026 09:00 - 13:00 Uhr
Anmeldeschluss: Montag, 31.08.2026
Workshop
mit 4 Arbeitseinheiten (1 AE = 45min)
Nach der Teilnahme am Angebot stellen wir Ihnen im OPAL-Kurs eine Teilnahmebescheinigung zum Download bereit. Um eine Bescheinigung zu erhalten, müssen Sie mindestens 80% der Zeit anwesend gewesen sein.
Der Workshop kann für das Leadership-Zertifikat "Erfolgreich führen an der TU Dresden" anerkannt werden.
Der Workshop kann für das Diversity-Zertifikat "Vielfalt im Fokus" anerkannt werden.
Fritz-Foerster-Bau
Mommsenstr. 6
Zimmer 143
TU Dresden
Zentrum für Weiterbildung
01062 Dresden